Wichtige Updates
Jürgen Bätz

Lügner, Straßenköter, Trottel - Live-Ticker zum TV-Duell endet

Der Ton des TV-Duells zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Herausforderer Donald Trump war rau. Es gab Debatten zu Sachfragen, aber auch viele persönliche Angriffe. Beide bezichtigten einander, ein "Lügner" zu sein. Der demokratische Amtsinhaber Biden (81) verglich Trump mit einem "Straßenköter" und nannte ihn einen "Trottel". Der Republikaner Trump (78) revanchierte sich damit, Biden als zu alt, senil und überfordert darzustellen. Unser Live-Ticker endet nun. Hier sind wichtige Aussagen und Entwicklungen zu dem TV-Duell nachzulesen.
 
Jürgen Bätz

US-Vizepräsidentin Harris spricht von "holprigem Start"

US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat die Leistung ihres Chefs Joe Biden im TV-Duell mit seinem Herausforderer Donald Trump grundsätzlich verteidigt. "Ja, das war ein holpriger Start, aber auch ein sehr starker Schluss", sagte Harris im Fernsehsender CNN. Man habe einen Präsidenten erlebt, der einen starken Kontrast zu seinem Konkurrenten gezeichnet habe und Trump habe "wieder und wieder" gelogen. "Die Menschen können über den Stil diskutieren, aber am Ende muss diese Wahl von Substanz handeln", sagte Harris. Sie erlebe Biden seit dreieinhalb Jahren im Weißen Haus als Mann, der erfolgreiche Arbeit für das amerikanische Volk leiste, sagte sie.
Jürgen Bätz

US-Fernsehjournalisten: "Panik" bei Bidens Demokraten  

Vertreter vieler US-Medien stellen Präsident Joe Biden nach dem TV-Duell mit seinem Herausforderer Donald Trump ein schlechtes Zeugnis aus. Im Sender NBC etwa sagte der Journalist Chuck Todd, Biden habe wie die "Karikatur" gewirkt, die konservative Medien von ihm gezeichnet hätten - also eines alten und überforderten Präsidenten. Er habe bereits mit vielen Demokraten Kontakt gehabt und in Bidens Lager gebe es nun "komplette Panik über diese Performance". Es gebe sogar Gerede, ob Biden (81) noch als Kandidat ausgewechselt werden könne. Auch die Journalistin Kristen Welker sprach im Sender NBC von "weit verbreiteter Panik bei Demokraten".
 
Louis Posern

Was machen die Demokraten nun?

«Es wird Diskussionen darüber geben, ob er weitermachen wird», sagte David Axelrod, Chefstratege von Barack Obamas Präsidentschaftskampagnen kurz nach dem Ende der Debatte. Der Experte John King hatte die Analyse mit der Aussage eröffnet, dass das TV-Duell «eine tiefe, breite und sehr aggressive Panik in der Demokratischen Partei» ausgelöst habe. «Bidens Antworten waren in vielen Fällen ohne Zusammenhang», ergänzte Politikjournalistin Abby Phillip. 
Jürgen Bätz

Bidens Kampagne: Im November geht es um Zukunft der USA

US-Präsident Joe Bidens Wahlkampfmanagerin, Jen O'Malley Dillon, erklärt, das TV-Duell mit dem Herausforderer Donald Trump habe klar die Bedeutung der Wahl im November für die Zukunft des Landes gezeigt. Trumps Performance "hat die Menschen in Amerika daran erinnert, wieso sie ihn vor vier Jahren gefeuert haben", erklärte sie. Ex-Präsident Trump habe "dunkle und rückwärtsgewandte" Pläne für das Land vorgestellt, argumentierte sie. Biden hingegen habe eine "positive und gewinnende Vision für die Zukunft Amerikas", erklärte sie weiter.
Jürgen Bätz

CNN-Kommentator: Biden hat sich nicht gut geschlagen 

Unmittelbar nach Ende des TV-Duells stellt ein Kommentator US-Präsident Joe Biden ein schlechtes Zeugnis aus. Im US-Sender CNN sagte der liberale Kommentator Van Jones, er liebe Biden, aber der Präsident habe sich gar nicht gut geschlagen. Seine Aufgabe sei es gewesen, bei den Wählern Vertrauen zu wecken. "Das hat er nicht geschafft." Biden sei ein guter Mann, sagte Jones weiter. Aber seine Leistung in dem TV-Duell sei für ihn "schmerzhaft" gewesen. CNN-Kommentator John King ergänzte, Biden (81) habe sich in Sachfragen gut geschlagen, aber in Sachen Performance sei der Herausforderer Donald Trump (78) besser gewesen.   
Jürgen Bätz

Erstes TV-Duell zu Ende

Das mit Spannung erwartete TV-Duell zwischen US-Präsident Joe Biden (81) und seinem republikanischen Herausforderer, Ex-Präsident Donald Trump (78), im Sender CNN ist nach gut eineinhalb Stunden zu Ende. Vor der Wahl im November soll es noch ein weiteres TV-Duell der beiden Kandidaten geben. 
US-Präsident Joe Biden verlässt die Bühne
US-Präsident Joe Biden verlässt die Bühne. Foto: Gerald Herbert/dpa/AP
Jürgen Bätz

Trump über Biden: Niemand lügt wie dieser Kerl


Der für Unwahrheiten bekannte frühere US-Präsident Donald Trump bezichtigt seinen Nachfolger Joe Biden des Lügens und der Desinformation  «Ich habe noch nie jemanden so lügen sehen wie diesen Kerl», sagte Trump beim TV-Duell. «Alles, was er tut, ist eine Lüge.» Biden verbreite «Fehlinformationen und Desinformationen», treibe die USA in den Abgrund sähe Zwietracht im Land. «Ich habe noch nie eine solche Wut in unserem Land gesehen.»
Louis Posern

Wer spielt besser Golf?

Und nun streiten sie auch noch über ihre Golf-Fähigkeiten. Er könne den Ball sehr weit schlagen, Biden hingegen könne den Ball keine 50 Yards weit schlagen, sagte Trump auf eine Frage zu seinem Alter. «Ich denke, ich bin in sehr guter Form», betonte der 78-Jährige. Biden sagte, er würde sehr gerne Golf mit Trump spielen, wenn der Republikaner seine eigene Tasche tragen würde. «Glauben Sie, das kriegen Sie hin?», fragte Biden. Der 81-Jährige kritisierte Trump außerdem für sein hohes Gewicht. 
Jürgen Bätz

Werden Sie das Wahlergebnis akzeptieren? 

Drei mal fragen die Moderatoren Ex-Präsident Donald Trump, ob er das Wahlergebnis akzeptieren wird. Zwei mal weicht der Republikaner der Frage aus. Beim dritten Nachbohren antwortet er schließlich, er werde das Ergebnis "absolut" akzeptieren, vorausgesetzt es sei eine "faire und rechtmäßige und gute Wahl". Der Republikaner hat seine Niederlage gegen US-Präsident Joe Biden bei der vergangenen Wahl im Jahr 2020 nie anerkannt. Biden sagte während des TV-Duells, er bezweifle, dass Trump eine Niederlage bei der Wahl im November anerkennen würde. "Sie halten es nicht aus, zu verlieren", sagte Biden an Trump gerichtet.
Jürgen Bätz

Biden weicht Frage nach seinem Alter teils aus

Wie will Joe Biden mit über 80 Jahren eine zweite Amtszeit im härtesten Job der Welt schaffen? Dieser Frage der Moderatoren weicht der 81-Jährige US-Präsident Joe Biden teils aus. Mit Blick auf seinen Herausforderer Donald Trump sagte er, dieser sei nur drei Jahre jünger als er "und weniger kompetent". Biden ergänzte, er bitte die Wähler seine Amtszeit an seinen Erfolgen zu messen. Er habe Millionen Jobs geschaffen und die Wirtschaft wieder auf einen Wachstumskurs gebracht.  
Jürgen Bätz

Trump verteidigt Ausstieg aus Pariser Klimaabkommen

Der frühere US-Präsident Donald Trump verteidigt den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen während seiner Amtszeit. "Es war eine Abzocke der Vereinigten Staaten, und ich habe sie beendet, weil ich dieses Geld nicht verschwenden wollte", sagte der Republikaner beim TV-Duell mit Amtsinhaber Joe Biden. Das Abkommen sei eine "Katastrophe" gewesen. Biden wies das zurück und betonte, die USA könnten nur gegen den Klimawandel kämpfen, wenn sie Mitglied des Abkommens seien. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass Trump sich für Umweltverschmutzung und Klima interessiere, sagte der Demokrat. 
Louis Posern

«Moral eines Straßenköters»

Jetzt teilt Biden aus: «Die einzige Person auf dieser Bühne, die ein verurteilter Verbrecher ist, ist der Mann, den ich gerade anschaue.» Trump werde zudem noch vieler weiterer Verbrechen beschuldigt und müsse hohe Zivilstrafen zahlen, ergänzte Biden. «Milliarden Dollar dafür, eine Frau in der Öffentlichkeit belästigt zu haben und für eine ganze Reihe anderer Dinge; dafür Sex mit einem Pornostar gehabt zu haben, in der Nacht, in der deine Frau schwanger war», sagte Biden und irrte im Detail: Melania Trump hatte bereits vier Monate vor dem fragwürdigen Termin Sohn Barron zur Welt gebracht. «Du hast die Moral eines Straßenköters», sagte Biden.
Jürgen Bätz

Biden kritisiert Trump für Erstürmung des Kapitols

US-Präsident Joe Biden kritisiert seinen Amtsvorgänger Donald Trump wegen der Attacke von dessen Anhängern auf das US-Kapitol. "Er hat diese Leute ermutigt", sagte Biden. Trump habe drei Stunden lang im Weißen Haus gesessen und nicht eingegriffen, während seine Anhänger Fenster eingeschlagen, das Parlamentsgebäude besetzt und brutal gewütet hätten. Stattdessen habe Trump diese Leute als "Patrioten" bezeichnet und wolle ihnen ihre Strafen erlassen. "Und jetzt sagt er, wenn er wieder verliert - so ein Jammerlappen, der er ist -, dass es ein Blutbad geben könnte", wetterte Biden. 

Am 6. Januar 2021 hatten Anhänger Trumps gewaltsam das Kapitol in Washington, den Sitz des US-Kongresses, gestürmt. 

Jürgen Bätz
Ich habe das größte Herz auf der Bühne, das garantiere ich Ihnen.
Ex-Präsident Donald Trump