G7-Treffen in Münster

Anna Spliethoff
Anna Spliethoff
Lob von Innenminister Reul
Es war einer der größten Einsätze in NRW in den vergangenen Jahren. 3800 Polizistinnen und Polizisten waren während des G7-Treffens in Münster im Einsatz.
Julia Kwiatkowski
Heikle Geschichte im Vorfeld des G7-Treffens
Pjer Biederstädt berichtet:
In puncto Sicherheit lief das G7-Außenministertreffen reibungslos. Doch ein potenziell folgenschwerer Diebstahl versetzte die Polizei unmittelbar vor Beginn des Treffens in akute Alarmbereitschaft. 
Linda Schinkels
Reaktionen aus der lokalen Politik
Normalerweise sind es münsterische Themen, die im Rathaus verhandelt werden. Das G 7-Treffen hatte natürlich ein ganz anderes Kaliber. Was sagen die lokalen Politikerinnen und Politiker dazu? 
Thorsten Neuhaus
Großes Lob vom Auswärtigen Amt für Sternekoch Laurin Kux
Der Sternekoch Laurin Kux und sein Team hatten während des G7-Treffens in Münster ein zweitägiges Marathonprogramm. Sie servierten die Menüs der Außenministerinnen und Außenminister. Dafür gab es nun besonderes Lob.
Thorsten Neuhaus
Acht Dolmetscher sorgen für das korrekte Verständnis
Oft sprechen die Außenministerinnen und -Minister der G7-Konferenz der Einfachheit halber Englisch miteinander. Aber für das Verständnis von Details und Zwischentönen waren acht Spezialisten zuständig.
Thorsten Neuhaus
Das Leben ist zurück in der Stadt
Zwei Tage herrschte in der Innenstadt wegen des G7-Gipfels Ausnahmezustand. Davon war am Samstag nicht mehr viel zu sehen: Die Menschen nutzten das gute Wetter, um über den Wochenmarkt und den Prinzipalmarkt zu schlendern. Währenddessen liefen die Aufräumarbeiten weiter.
Thorsten Neuhaus
Nach-G7-Impressionen aus der münsterischen Innenstadt:
Thorsten Neuhaus
Freude über Einkäufe durch Delegationsmitglieder
Es berichtet Simon Beckmann:
Matthias Wehrs, Geschäftsleiter von Herrenmoden Eckerle, sagt, dass die Resonanz im Geschäft am Donnerstag und Freitag „okay“ gewesen sei. Was ihn freut, ist die Tatsache, dass einige Gäste aus den Delegationen während dieser beiden Tage bei Eckerle eingekauft hätten. Er findet, dass der G7-Gipfel gut in eine Friedensstadt wie Münster passt, wünscht sich aber dennoch für mögliche zukünftige Veranstaltungen solchen Ausmaßes, dass nicht die halbe Innenstadt abgeriegelt werde.
Simon Beckmann
Thorsten Neuhaus
„Die, die da waren, konnten seelenruhig einkaufen“
Es berichtet Simon Beckmann:
„Die Sonne scheint, es ist angenehm kühl, der Markt ist da und wir freuen uns, dass wieder viele Menschen in der Stadt sind“, erzählt Andreas Weitkamp vom Modehaus Schnitzler. Das Geschäft hatte als eines der wenigen am Prinzipalmarkt während der beiden G7-Tage geöffnet. Einige Kunden hätten den Weg aber trotzdem dorthin gefunden. „Ich hatte eigentlich mit gar keinen Kunden gerechnet. Die, die da waren, konnten seelenruhig einkaufen“, so Weitkamp, der hofft, dass heute mehr los ist als sonst.
Andreas Weitkamp vom Modehaus Schnitzler
Andreas Weitkamp vom Modehaus Schnitzler. Foto: Simon Beckmann
Thorsten Neuhaus
„Es war schon sehr ruhig hier“
Es berichtet Simon Beckmann:
Das Schuhhaus Zumnorde war am Donnerstag und Freitag geschlossen. „Es war schon sehr ruhig hier auf dem Prinzipalmarkt“, hat Geschäftsleiter Matthias Meyerhof beobachtet. Aufgrund der guten Wetterlage glaubt er, dass es am heutigen Samstag in der Innenstadt ganz schön voll werden könnte. „Und genau das wünschen wir uns natürlich auch.“
Matthias Meyerhof vom Schuhhaus Zumnorde
Matthias Meyerhof vom Schuhhaus Zumnorde . Foto: Simon Beckmann
Thorsten Neuhaus
Angelika Anhalt und Michael Edelkötter kommen aus Sendenhorst ab und zu zum Wochenmarkt. Sie parken am Bahnhof und schlendern dann zum Domplatz. „Wir hatten erst die Befürchtung, dass wir nicht unseren normalen Weg gehen können, aber dem war nicht so“, erzählen die beiden gut gelaunt. „Wir haben auch noch nette Auskunft von den Polizisten bekommen.“ Auf dem Markt würde man von G7 ohnehin nichts mehr merken. (Simon Beckmann)
Michael Edelkötter und Angelika Anhalt
Michael Edelkötter und Angelika Anhalt . Foto: Simon Beckmann
Thorsten Neuhaus
Marktbeschicker und ihre G7-Erfahrungen
Es berichtet Simon Beckmann:
„Von G7 haben wir kaum was mitbekommen“, sagt Aurel Engelmann von „Dieks Kaffee und Curry“. Veronika Gerdes von der gleichnamigen Imkerei berichtet: „Mittwoch und heute war der Wochenmarkt relativ normal besucht.“ Viele Besucher hätten sich aber gewundert, dass am Mittwoch einige Stände gefehlt hätten. Einer davon war der von Obst und Gemüse Nieberg. „Wir haben wegen G7 freigemacht“, erzählt Annette Nieberg. „Wir haben uns wegen möglicher Randale nicht getraut“, ergänzt sie. Als „außergewöhnlich voll“ bezeichnet unterdessen Markus Kriegel von der Bäckerei „Kriegels Kruste“ den Wochenmarkt am Samstag. „Die Zurückhaltung von Mittwoch schlägt sich heute in mehr Besuchern nieder“, sagt er.

Veronika Gerdes von der gleichnamigen Imkerei
Veronika Gerdes von der gleichnamigen Imkerei . Foto: Simon Beckmann
Markus Kriegel von der Bäckerei „Kriegels Kruste“
Markus Kriegel von der Bäckerei „Kriegels Kruste“ . Foto: Simon Beckmann
Thorsten Neuhaus
Ob dieser Bürostuhl unweit des Atlantic Hotels wohl von einer der G7-Delegationen zurückgelassen worden ist?
Matthias Ahlke
Thorsten Neuhaus
Museum wird wieder zum Museum
Es berichtet Simon Beckmann:
Das ehemalige Pressezentrum im Foyer des LWL-Museums wird zurückverwandelt. Dort, wo am Donnerstag und Freitag noch Hunderte Journalisten aus aller Welt gearbeitet haben, werden jetzt die Tische und Stühle abgebaut und die Technik demontiert. „Wir sorgen dafür, dass das Museum wieder Museum wird“, sagt Bastian Weisweiler, Veranstaltungsmanager im LWL-Museum. Dafür werden die Schließfächer wieder installiert sowie die Kasse und das Auditorium hergerichtet. Ab Sonntag hat das Museum ab 10 Uhr wieder regulär geöffnet. Zum G7-Gipfel zieht er ein positives Fazit: „Das war eine interessante und wichtige Erfahrung für uns. Gefreut hat uns, dass viele Journalisten sich auch die Sammlung und die Barbarossa-Ausstellung angeschaut haben.“
Simon Beckmann